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GRAND PRIX VON AUSTRALIEN(Melbourne, 28.03.2010)Die Rennstrecke Tribünen-TippsFlugpauschalreise ab Eur 1635,- p.P. im DZ:
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TIPPS ZUR WAHL IHRES TRIBÜNENPLATZESWo entlang einer Rennstrecke man sich seinen Beobachtungsplatz sucht, ist sicherlich eine Frage des persönlichen Interesses. Der eine möchte die Startphase und die - oft rennentscheidenden - Boxenstops keinesfalls verpassen, der andere liebt die Geschwindigkeit und postiert sich an einer schnellen Geraden. Spannung pur versprechen manche Schikanen und Kurven. Dann gibt es bei einigen Grand Prix Tribünen oder Stehplätze, von denen aus man einen beträchtlichen Teil des Kurses überblicken kann. Oft ergänzen auch große TV-Wände den direkten Blick auf die Strecke. Detaillierte Karte der Rennstrecke (PNG, 1.4mb, neues Fenster)Auch in Melbourne sind die meisten Tribünen entlang der Start- und Zielgeraden mit der Boxengasse platziert. Nach dem Start tut sich hier aber oft nicht mehr viel, denn Regenrennen mit vielen Boxenstopps sind in Australien die absolute Ausnahme. Viel interessanter ist das Ende der langen Geraden, denn das ist die entscheidende Stelle des Rundkurses. Fast alle Überholmanöver spielen sich hier eingangs der ersten Kurvenkombination (Kurven 1 & 2) ab. Mancher Fahrer verliert auch unfreiwillig die eine oder andere Position, weil er die Kurve im wahrsten Sinne des Wortes nicht kriegt und einen Ausflug in die Wiese macht. Die Tribünen Jones Stand oder Brabham Stand bieten deshalb beste Chancen, rennentscheidende Situationen hautnah mitzuerleben. Auch beim Qualifying sitzen Sie hier genau richtig. Der kleinste Patzer in der schwierigen Kurve kann beim Einzelzeitfahren die entscheidenden zehntel Sekunden kosten.
Blick vom Jones Stand (L) und vom Brabham Stand (R) auf Kurven 1 & 2
Ausschnitt des Streckenplans mit Jones und Brabham Stands
Der sich nun anschliessende Streckenteil besteht aus kurzen Geraden, auf die jeweils schikanenartige Kurvenkombinationen folgen, in denen man sich leicht verbremsen kann. Zudem sind die Passagen sich zum Verwechseln ähnlich, woraus ebenfalls der eine oder andere Fahrfehler resultiert. Für den Zugang zu diesen Streckenteilen benötigen Sie lediglich ein Stehplatz-Ticket ("General Admission"). Tribünen gibt es erst wieder in den Kurvenkombinationen, die die Gegengerade (eigentlich eine extrem langezogene Linkskurve) am Ostufer des Albert Park Lake einrahmen. Bei den Fahrern dürfte dieser Abschnitt für einen zusätzlichen Adrenalinstoß sorgen, fahren sie doch mit 300 km/h an einer Betonmauer entlang, um dann mit immerhin noch 200 km/h durch eine der schnellsten Links-Rechtskombinationen (Kurven 11 & 12) im Formel 1-Kalender zu fegen. Beobachten können Sie die rasante Kurvenfahrt vom Waite-Stand aus.
Blick vom Waite Stand auf Kurve 12
In einigen Rennen avancierte die nachfolgende Kurve 13 (Ascari-Kurve) zur wichtigsten Überholstelle. Leider gibt es ausgerechnet in diesem Bereich keine Tribünen. Die Ascari-Kurve liegt bereits im 3. Sektor, einem fahrtechnisch eher unproblematischen Abschnitt. Aber genau hier haben sich FERRARI und vor allem Michael Schumacher jahrelang die entscheidenden Sekunden erarbeitet. Von den Tribünen Schumacher Stand und Prost Stand aus können Sie die Feinheiten und Unterschiede bei den einzelnen Fahrern verfolgen, während sie die Kurven 15 und 16 nehmen. Kurve 16 ist von ganz entscheidender Bedeutung: nur wer hier optimal in die lange Start- und Zielgerade hineinbeschleunigt, hat an deren Ende genügend Speed, um aussichtsreiche Überholversuche starten zu können.
Blick vom Schumacher Stand (L) und vom Prost Stand (R) auf Kurve 16
Lageplan Waite, Prost und Schumacher Stands
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