DIE RENNSTRECKE IN SUZUKA
Der schnelle, kurvenreiche, in Form einer "8" gebaute Rennkurs in Suzuka ist eine anspruchsvolle Strecke, bei der es sehr auf das Können der Fahrer ankommt. Allerdings gilt Überholen als sehr schwierig. Ein gutes Qualifying und perfekte Boxenstops sind daher von überragender Bedeutung, zumal normalerweise alle Fahrer auf die gleiche Strategie setzen. Ansonsten bleibt nur die Hoffnung, dass Konkurrenten ausfallen.
Obwohl es meist nur das vorletzte Rennen der Saison war, wurde in Suzuka oftmals die Weltmeisterschaft entschieden, so in den Jahren 1982 - 1991 und 1998 - 2000. Unvergessen sind die dramatischen Duelle der beiden Mclaren-Stallgefährten Ayrton Senna und Alain Prost in den Jahren 1989 und 1990, bei denen die beiden Kontrahenten die Weltmeisterschaft mit Methoden ausfochten, die nicht unbedingt gentlemen-like waren. Dagegen ging es zwischen Mika Häkkinen und Michael Schumacher stets fair zu, 1998 und 1999 hatte der Finne die Nase vorn, 2000 fuhr der Deutsche den ersten seiner 5 Titel mit Ferrari ein. 2003 benötigte "Schumi" noch einen einzigen Punkt, also Platz 8, um seinen 6. WM-Titel unter Dach und Fach zu bringen. Der Kerpener erwies sich als minimalist, denn er kam genau auf diesem Platz ins Ziel, wofür er das Glück des Tüchtigen in einem turbulenten Rennen arg strapazieren musste.
Nach zwei Jahren, in denen der GP von Japan in Fuji gastiert hatte, kehrte man 2009 auf die Traditionsstrecke zurück. Und wieder war es ein Deutscher, der im Mittelpunkt des Geschehens stand. Sebastian Vettel fuhr im RED BULL einen trotz zweier Safety Car-Phasen stets ungefährdeten Start-Ziel-Sieg heraus. Damit blieben seine gerinegn Chancen auf den WM-Titel auch nach dem drittletzten Saisonrennen intakt, denn die beiden in der Meisterschaft führenden BRAWN-Piloten kamen nur auf den Plätzen 7 und 8 ins Ziel.
Das Rennergebnis 2009:
- Sebastian Vettel (Red Bull
- Jarno Trulli (Toyota)
- Lewis Hamilton (McLaren)
- Kimi Räikönnen (Ferrari)
- Nico Rosberg (Williams)
- Nick Heidfeld (BMW-Sauber)
- Rubens Barichello (Brawn)
- Jenson Button (Brawn)
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