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GRAND PRIX VON JAPAN

(SUZUKA, 10.10.2010)

Die Rennstrecke Tribünen-Tipps
Flugpauschalreise ab Eur 1490,- p.P. im DZ:
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DIE RENNSTRECKE IN SUZUKA

Der schnelle, kurvenreiche, in Form einer "8" gebaute Rennkurs in Suzuka ist eine anspruchsvolle Strecke, bei der es sehr auf das Können der Fahrer ankommt. Allerdings gilt Überholen als sehr schwierig. Ein gutes Qualifying und perfekte Boxenstops sind daher von überragender Bedeutung, zumal normalerweise alle Fahrer auf die gleiche Strategie setzen. Ansonsten bleibt nur die Hoffnung, dass Konkurrenten ausfallen.

Obwohl es meist nur das vorletzte Rennen der Saison war, wurde in Suzuka oftmals die Weltmeisterschaft entschieden, so in den Jahren 1982 - 1991 und 1998 - 2000. Unvergessen sind die dramatischen Duelle der beiden Mclaren-Stallgefährten Ayrton Senna und Alain Prost in den Jahren 1989 und 1990, bei denen die beiden Kontrahenten die Weltmeisterschaft mit Methoden ausfochten, die nicht unbedingt gentlemen-like waren. Dagegen ging es zwischen Mika Häkkinen und Michael Schumacher stets fair zu, 1998 und 1999 hatte der Finne die Nase vorn, 2000 fuhr der Deutsche den ersten seiner 5 Titel mit Ferrari ein. 2003 benötigte "Schumi" noch einen einzigen Punkt, also Platz 8, um seinen 6. WM-Titel unter Dach und Fach zu bringen. Der Kerpener erwies sich als minimalist, denn er kam genau auf diesem Platz ins Ziel, wofür er das Glück des Tüchtigen in einem turbulenten Rennen arg strapazieren musste.

Nach zwei Jahren, in denen der GP von Japan in Fuji gastiert hatte, kehrte man 2009 auf die Traditionsstrecke zurück. Und wieder war es ein Deutscher, der im Mittelpunkt des Geschehens stand. Sebastian Vettel fuhr im RED BULL einen trotz zweier Safety Car-Phasen stets ungefährdeten Start-Ziel-Sieg heraus. Damit blieben seine gerinegn Chancen auf den WM-Titel auch nach dem drittletzten Saisonrennen intakt, denn die beiden in der Meisterschaft führenden BRAWN-Piloten kamen nur auf den Plätzen 7 und 8 ins Ziel.

Das Rennergebnis 2009:
  1. Sebastian Vettel (Red Bull
  2. Jarno Trulli (Toyota)
  3. Lewis Hamilton (McLaren)
  4. Kimi Räikönnen (Ferrari)
  5. Nico Rosberg (Williams)
  6. Nick Heidfeld (BMW-Sauber)
  7. Rubens Barichello (Brawn)
  8. Jenson Button (Brawn)

TIPPS ZUR WAHL IHRES TRIBÜNENPLATZES

Wo entlang einer Rennstrecke man sich seinen Beobachtungsplatz sucht, ist sicherlich eine Frage des persönlichen Interesses. Der eine möchte die Startphase und die - oft rennentscheidenden - Boxenstops keinesfalls verpassen, der andere liebt die Geschwindigkeit und postiert sich an einer schnellen Geraden. Spannung pur versprechen manche Schikanen und Kurven. Dann gibt es bei einigen Grand Prix Tribünen oder Stehplätze, von denen aus man einen beträchtlichen Teil des Kurses überblicken kann. Oft ergänzen auch große TV-Wände den direkten Blick auf die Strecke.

Wer zum Grand Prix von Japan reisen möchte, sollte sich früh entscheiden, denn dieses Rennen ist immer ausverkauft; nirgends sind die Menschen so von der Formel 1 begeistert wie im Land der aufgehenden Sonne. Bei der Wahl der Tribüne ist zu berücksichtigen, dass Überholmanöver in Suzuka nicht allzu häufig sind; entsprechende Versuche werden bisweilen in der Schikane kurz vor Start- und Ziel gestartet. Hier haben Sie die Wahl zwischen den Tribünen Q2 und R. Rennentscheidend sind aber neben einem guten Qualifying vor allem gelungene Boxenstops. Da in der Regel alle Fahrer auf eine 2-Stopp-Strategie setzen, ist das Timing sehr wichtig. Patzer kann man sich schon gar nicht leisten. Die Tribünen S, V1 und V2 bieten den besten Blick auf das Geschehen in der Pit Lane.
Hinter den Boxen liegt der kurvenreiche Streckenteil, in dem eine optimale Fahrt viel Zeitgewinn bedeuten kann. Von Tribüne D aus können Sie beobachten, welche Fahrer sich hier als die Meister ihres Faches erweisen. Und dann ist da natürlich noch die Tribüne G, von der aus man sowohl den Kreuzungspunkt der Strecke als auch die berühmte superschnelle Kurve R130 im Blick haben kann - sofern man an der richtigen Stelle sitzt.

Streckenplan Japan mit Tribünentips