MOTORSPORT-REISEN.DE

Ihr Internetpartner in Sachen Formel 1

F1-Tickets
F1-Reisen
© REISEBÜRO IN DER SÜDSTADT GMBH 2002 - 2010
STARTSEITE RENNTERMINE 2010 FORMEL 1-INFOS REISEN & TICKETS REISEHINWEISE

GRAND PRIX VON SPANIEN

(BARCELONA, 09.05.2010)

Die Rennstrecke Tribünen-Tipps
Busreise Barcelona ab Eur 799,- p.P. im DZ:
REISEBESCHREIBUNG BUCHUNGSUNTERLAGEN ANFORDERN
Flugpauschalreise Barcelona ab Eur 1138,- p.P. im DZ:
REISEBESCHREIBUNG BUCHUNGSUNTERLAGEN ANFORDERN

DIE RENNSTRECKE IN BARCELONA

Barcelona hat ein mildes Klima, weshalb der Circuit de Catalunya eine der beliebtesten Strecken für die Wintertests ist. Trotzdem ist in Barcelona etwas rauh, die Fahrbahndecke nämlich. Und das führt im Zusammenspiel mit den vielen schnellen Rechtskurven zu einem so starkem Reifenverschleiß wie auf keiner anderen Strecke. Dann ist da die lange, nahezu endlos lange Gerade, die man gerne mit flachem Flügel fährt, der sich aber im kurvenreichen Teil der Strecke ungünstig auf das Fahrverhalten der Boliden aufwirkt. Das wird auch durch die oft unberechenbare Winde beeinflusst und den Sand, den diese auf die Strecke wehen. Sowohl der Aerodynamik des Autos als auch den Fahrern verlangt dies einiges ab, und das auf einem Kurs, auf dem Überholen eine Kunst für sich ist. Sofern der Gegner keinen Fehler macht, eignet sich dafür in erster Linie die Kurve hinter der Start- und Zielgeraden, eventuell auch noch die Kurve am Ende der Nissan-Geraden. Es muss deshalb das Ziel des Hinterherfahrenden sein, geduldig auf einen Fehler des Vordermannes zu warten oder diesen in einen Fehler zu treiben. Der GP von Spanien 2003 z.B. begeisterte durch eine Reihe solcher Duelle, die oft über mehrere Runden hinweg beinhart ausgetragen wurden. Ralf Schumacher wehrte in seinem nach einem Ausritt in das Kiesbett beschädigten BMW-WILLIAMS über mehr als 10 Runden hinweg die Attacken von Christiano da Matta (TOYOTA) ab und rettete dadurch seinen 5. Platz über die Ziellinie.

Angesichts der Probleme, die das Überholen bereitet, ist ein guter Startplatz von überragender Bedeutung. Im Hinblick auf das neue Reglement bedeutet dies, dass das Qualifying mit fast trockenem Tank und der weicheren Reifenmischung gefahren wird. Daraus resultiert dann im Rennen wegen des raschen Abbaus der weichen Reifen zumindest für die Top Ten des Qualifying eine 2-Stopp-Strategie, die sich nur mit perfekten Boxenstops erfolgreich umsetzen lässt. Barcelona ist deshalb eine hervorragende Messlatte dafür, welches Team das beste Paket hat.

Dank der Erfolge von Fernando Alonso hat sich Barcelona von einer taktischen Spielwiese seit etwa 7 Jahren endlich zu einem begeisternden Event mit grandioser Stimmung entwickelt. Mit einem Meer von Fahnen unterstützen die Fans ihren Lokalmatador; der GP von Spanien 2005 z.B. war bereits Wochen vor dem Rennen komplett ausverkauft. Nach schwächeren Zuschauerzahlen in 2009 darf man 2010, da Alonso im FERRARI sitzt, wieder mit einem vollen Haus rechnen.

Blick von der Rennstrecke auf den Montserrat An der Costa Brava
Blick auf den Montserrat An der Costa Brava (R)

Was Fernsehbilder meist nicht zeigen, ist die landschaftlich reizvolle Lage des Circuit de Catalunya auf einem flachen Hügel (daher auch der Wind nebst Verwehung von Sand). Der Blick reicht bis zum berühmten Klosterberg Montserrat, der ein lohnendes Ausflugziel darstellt. Hauptattraktion ist aber natürlich die nahe gelegene Metropole Barcelona. Hier befinden sich auch viele der Hotels, die in den Reisepakete enthalten sind. Eine schöne und preiswertere Alternative bieten die Badeorte entlang der Costa Brava. Da die Saison Anfang/Mitte Mai noch nicht begonnen hat, sind die dortigen Hotels fest in der Hand der Motorsport-Fans.

Das Rennergebnis 2009:
  1. Jenson Button (Brawn)
  2. Rubens Barichello (Brawn)
  3. Mark Webber (Red Bull)
  4. Sebastian Vettel (Red Bull)
  5. Fernando Alonso (Renault)
  6. Felipe Massa (Ferrari)
  7. Nick Heidfeld (BMW-Sauber)
  8. Nico Rosberg (Williams)

TIPPS ZUR WAHL IHRES TRIBÜNENPLATZES

Wo entlang einer Rennstrecke man sich seinen Beobachtungsplatz sucht, ist sicherlich eine Frage des persönlichen Interesses. Der eine möchte die Startphase und die - oft rennentscheidenden - Boxenstops keinesfalls verpassen, der andere liebt die Geschwindigkeit und postiert sich an einer schnellen Geraden. Spannung pur versprechen manche Schikanen und Kurven. Dann gibt es bei einigen Grand Prix Tribünen oder Stehplätze, von denen aus man einen beträchtlichen Teil des Kurses überblicken kann. Oft ergänzen auch große TV-Wände den direkten Blick auf die Strecke.

Karte der Rennstrecke mit Parkplätzen (pdf, 3.7 mb, neues Fenster)

Streckenplan Barcelona
Karte der Rennstrecke mit Lage der Tribünen

Der Circuit de Catalunya ist eine der wenigen Strecken, bei denen die Auswahl des optimalen Zuschauerplatzes ziemlich eindeutig ist. In der allerersten Reihe sitzen Sie hier auf den erst 2002 hinzugebauten oberen Rängen der Tribüne D (Principal / Main). Zum einen befinden Sie sich hier genau gegenüber des Boxenbereiches, wo sich auf dieser an Überholmöglichkeiten armen Strecke oft die rennentscheidenden Szenen abspielen. Und wenn doch überholt wird - beim GP von Spanien in 2003 z.B. gab es einige sehenswerte Manöver -, dann verpassen Sie das nicht, denn von Ihrem Platz aus können Sie fast den gesamten Kurs überblicken und eben auch die Kurve am Ende der Start- und Zielgeraden. Um es noch einmal zu wiederholen: nur von den oberen Sitzreihen der Tribüne D aus haben Sie diese umfassende Perspektive!. Um Einzelheiten auch auf weiter entfernten Streckenteilen zu sehen, ist ein Fernglas ein unbedingt nützlicher Ausrüstungsgegenstand.

Tribüne D, Start-/Zielbereich und Boxengasse
Die oberen Ränge der Tribüne D bieten Sicht auf die gesamte Strecke.

Wie oben erwähnt, finden Überholmanöver in der Regel am Ende der Start- und Zielgeraden eingangs der ELF-Kurve statt. Den besten Blick auf das Geschehen dort bietet die benachbarte Tribüne F, die wohl beliebteste am Circuit de Catalunya. Als Alternative bieten sich die Tribünen A und insbesondere L an, wobei ein Fernglas nützliche Dienste leisten kann.

Der südliche Streckenteil mit den Tribüne F, A, L, M und diversen Stehplatzbereichen
Blick über den südlichen Streckenteil mit der ELF-Kurve (unten links).
Blick von Tribüne F auf die ELF-Kurve und die Tribünen A und L.
Blick von Tribüne F auf die ELF-Kurve und die Tribünen A und L.

Um die Rennen spannender zu gestalten, wurde Anfang 2004 die Kurve "La Caixa" im nördlichen Streckenteil so umgestaltet, dass hier ebenfalls Überholmanöver möglich sein sollen. Das scheint jedoch nicht zu funktionieren. Dieser Abschnitt des Kurses hat aber den Vorteil, dass Sie die Autos - ähnlich wie im Motodrom von Hockenheim - über einen längeren Zeitraum sehen können. Es gibt hier zudem zahlreiche Tribünen; die Tribünen B, G, C und H - insbesondere die oberen Reihen - bieten alle einen guten Blick auf La Caixa und das "Motodrom". Von der Tribüne I dagegen ist dringend abzuraten - sie liegt tiefer am Hang, sodass nur ein kurzer Streckenabschnitt einsehbar ist.

Der nördliche Streckenteil mit den Tribüne B, G und I
Blick über den nördlichen Streckenteil mit "La Caixa" (Bildmitte).
Blick von Tribüne G auf La Caixa.
Blick von Tribüne G auf "La Caixa".

Zwar gibt es rund um den Kurs eine ganze Reihe von Stehplatz-Arealen, die für jeden Ticketbesitzer frei zugänglich sind. Wirklich gute Sicht auf interessante Streckenabschnitte bieten jedoch nur zwei kleine Bereiche nördlich der Tribüne A und neben der Tribüne H.

Blick vom Stehplatzareal nördlich der Tribüne A Richtung ELF-Kurve
Blick vom Stehplatzareal nördlich der Tribüne A Richtung ELF-Kurve.
Blick vom Stehplatzareal neben der Tribüne H auf das Motodrom.
Blick auf das Stehplatzareal neben der Tribüne H auf das "Motodrom".